2013-04-28

Verloren in mir

Ich bin nur einen Klick davon entfernt, all das zu löschen.
Diese Zeilen, die mich in den dunkleren Zeiten getragen haben.
Die Worte, auf denen ich laufen könnte
ohne zu stolpern.
Aber es geht nicht.
Und darum
komme ich zurück,
weil das hier
irgendwie zuhause ist. 


Ich will heute nichts

so sehr

wie sterben.

Und ich schäme mich

dafür.

Diese wahren Worte.

Ich liebe das Leben,

aber es kann mir nicht mehr geben.

Es kann mir

nicht geben

was ich will.

Mehr.

Meer.

Ich habe Angst

vor mir, dir, uns, allen.

ihr widert mich an.

Lasst mich doch einfach

in Ruhe leiden.

Dann wird es mir

bald

besser

gehen.

Es tut mir leid. 


2 Kommentare:

  1. Liebe Jades, ich kann dir bloß die Worte zurückgeben,die du mir in deinem Kommentar schenktest. Es macht mich traurig, solch Zeilen zu lesen von dir, so voller Finsternis und Hoffnungslosigkeit. Ich würde dir gern Hoffnung geben und Frieden mit dir und Leben und Meer.
    Bitte gib acht auf dich, wertvolles Wunderwesen, ich bin froh, dass du auf dieser Erde weilst, weißt du. Fühle dich fest umarmt, wenn du magst, ich flüster dir Mut zu und schenk dir alles Licht, das ich auffangen kann von den Sternen am Himmel

    AntwortenLöschen
  2. Schöner Blog. Gib nicht auf ja?
    In liebe Meike

    AntwortenLöschen

„The words were caught in my mind like in a golden cage, until someone opened the door and set them free.“