Ein Jahr geht zu ende, ein neues beginnt. So war das schon immer. Ich verstehe nicht warum alle so ein Trara darum machen. Okay, ein Jahreswechsel ist ein Anlass für neue, gute Vorsätze. Man führt sich vor Augen, was man im alten Jahr alles falsch gemacht hat und was man im nächsten Jahr besser machen will. Aber mir ist das alles egal. Und das liegt nicht daran, dass mir im Moment grundsätzlich alles egal ist. Das war schon immer so. Ich habe mir nie viel aus Weihnachten und Silvester gemacht, hab sie einfach durchlebt und mich danach gefragt, was denn jetzt das Besondere daran war.
Auf einigen Blogs habe ich in den letzten Tagen Listen gefunden: Was ist besonderes 2012 passiert, was wünsche ich mir für das nächste Jahr, was will ich besser machen, was kann nur schlechter werden etc. Ich habe mich noch gar nicht mit solchen Fragen beschäftigt, sondern mit meinen Ängsten. Als ich über Weihnachten krank im Bett lag, habe ich auch eine Liste geschrieben, aber ich habe nichts aufgezählt was passiert ist, oder was passieren könnte, sondern wovor ich wirklich Angst habe. Richtige Angst. Diese Art von Angst, die einem den Brustkorb zusammendrückt und das Herz zerquetscht.
- Die Angst verlassen zu werden
- Die Angst, dass man mir nur etwas vorspielt und mich eigentlich alle unausstehlich finden
- Die Angst vor dunklen, geschlossenen Räumen
- Die Angst vor großen Menschenansammlungen
- Die Angst, dass meine Zukunft nicht so aussieht, wie ich es mir vorstelle
- Die Angst vor großen, leeren Räumen
- Die Angst zu ertrinken
- Die Angst vor der Tiefsee und dem Weltall
- Die Angst vor Albträumen
- Die Angst vor Kontrollverlust
Wer auch immer das liest: Habt ihr auch Ängste, die euch vielleicht nicht immer bewusst sind? Ich würde mich freuen, wenn ihr kommentieren könntet, wovor ihr am meisten Angst habt.
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Ertrinken.
AntwortenLöschenUngeliebt zu sein und keine Liebe mehr zu empfangen.
Tod von Menschen die ich Liebe
Brände
- Vor mir selbst
AntwortenLöschen- Vor Menschen, die etwas über mich wissen und es vielleicht gegen mich benutzen können
- Vor Menschen im allgemeinen
- vor Berührungen.
Ach, beinahe vor allem was soziales betrifft.