Die frische Dunkelheit küsst mein kühles Gesicht. Ich schließe die Augen, sauge die zarte Abendluft in mich ein.
Der Mond hat sich noch nicht entschieden, ob er die geschundene Oberfläche der Erde mit seinem kühlen, wohltuenden Licht liebkosen soll. Noch versteckt er sich in seinem dunklen Mantel, den er an diesem Abend auch nicht ganz ausziehen wird.
Ich lausche der schreienden Stille, die mich umgibt und mich berührt, wie mit einem samtenen Handschuh. Gerne würde ich mich einfach in ihre Hand fallen lassen, aber mein verstand sagt mir, dass ich hart landen würde.
Wie gerne würde ich einfach jeden Gedanken vergessen und frei von Sorgen davon schweben. Ferne Länder bereisen, fremde Geschichten hören und selber welche erleben.
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„The words were caught in my mind like in a golden cage, until someone opened the door and set them free.“