2013-01-10

Meersalz

Riesige Wassermassen, kalt und wild.
Sie umspielen meinen zitternden Körper mit ihren stürmischen Wellen.
Arme ausbreiten, schreien.
Fallen lassen und einen Moment schweben.
Dann werde ich ein Teil von ihr, der wahren Herrscherin über alles Leben.
Der Salzgehalt in unserem Blut ist der selbe, den auch das Meer hat.
Das Meer ist die Göttin des Lebens.

Atemlos, Augen geschlossen im Wasser schweben.
Ich bin ein Teil von dem Türkis, dem endlosen Türkis.
Das Meer macht mich schön,
wie es auch die Steine schleift
und ihnen schöne Formen gibt.

Salzkristalle im Haar.
Salzgeschmack auf den Lippen.
Versinken oder zu Gischt werden.
Was wir tun bleibt uns überlassen.

Wo das Meer beginnt, fängt auch die Freiheit an.




1 Kommentar:

„The words were caught in my mind like in a golden cage, until someone opened the door and set them free.“